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Immer häufiger werden heute freie Vertragsformen gewählt, um möglichst optimal besetzte Teams zu ermöglichen. Dabei lassen sich fehlende Kompetenzen, optimal mit Freelancer ausgleichen. Aber was tun, wenn die gefundene Unterstützung nicht direkt vor Ort sein kann? Hier sind drei einfache Tipps für eine effektive Remote-Zusammenarbeit mit Freelancern.

Tipp 1 – Web- statt Telefonkonferenz

Die Nutzung von modernen Web-Konferenz-Werkzeugen, sollte sich in den meisten Unternehmen bereits verbreitet haben. Ob Skype, Teams, Zoom oder GoToMeeting – jedes Tool, welches mindestens die Übertragung von Bildschirm und Ton am Arbeitsplatz ermöglicht, ist geeignet. Nutzen Sie einfach das Werkzeug mit dem Sie auch in internen Remote-Meetings zusammenarbeiten. In den allermeisten Fällen ist die Einladung eines externen Gastes über eine E-Mail-Einladung ganz einfach möglich.
Sollten Sie zu den Unternehmen gehören, die mit der Einführung eines solchen Kommunikationswerkzeugs bisher gewartet, oder keinen einfachen Zugriff hatten: Fragen Sie Ihre externen Kollegen! Diese sind es in der Regel gewohnt mobiler zu arbeiten und haben bestimmt ein geeignetes Tool parat.

Tipp 2 – Video- statt Ton-Übertragung

Einer der häufigsten Fehler der heutigen Nutzung von Web-Konferenz-Werkzeugen ist es, kein Gebrauch von der Webcam zu machen. Fast jedes Notebook hat eine solche verbaut und auch die Qualität ist heutzutage in den aller meisten Fällen absolut ausreichend.
Die Nutzung von Video-Übertragung bringt in Remote-Konferenzen eine ganz andere Verbindlichkeit und sollte nach Möglichkeit immer genutzt werden. Dadurch werden unnötige Ablenkungen verringert und die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle Teilnehmer ausschließlich mit der Konferenz beschäftigen, steigt erheblich. Oftmals verkommen Web-Konferenzen zu „Nebenbei-Aktivitäten”, da Teilnehmer oftmals parallel E-Mails beantworten, oder andere Dinge bearbeiten.
Besonders in der Zusammenarbeit mit Freelancern, gewinnt dieses Thema an Relevanz. Meist kennen Sie die externen Kollegen nicht so gut wie die Internen, sodass eine visuelle Kommunikation sehr förderlich sein kann.
So können Sie die Reaktionen Ihres Gegenübers besser deuten, aber auch selber durch Mimik gestützt Ihre Aussagen besser vermitteln. Dies steigert langfristig die allgemeine Vertrauensbasis in der Zusammenarbeit, denn Freelancer sind frei in der Gestaltung der eigenen Arbeitsweisen.

Tipp 3: Whiteboard statt PowerPoint

Schnell verläuft eine Web-Konferenz in einem halben Webinar, da alle Teilnehmer auf PowerPoint-Folien schauen und eintönig einem Redner lauschen. Hier sind besonders freiberufliche Berater anfällig, da diese auch viel zu oft in persona in einen Frontal-Vortrag verfallen können.
Wirken Sie dem entgegen und arbeiten Sie interaktiv mit einem offenen/digitalen „Whiteboard”.
Methode: Apps, wie die Whiteboard-App von Microsoft, können bequem mit einem Tablet genutzt werden, um eine stärkere Interaktion zu gewährleisten.

Fazit

Die Zusammenarbeit mit externen Freelancer-Experten, ist heutzutage auch ohne deren direkte Anwesenheit uneingeschränkt möglich. Durch den Einsatz von digitalen Werkzeugen, entfalten auch Remote-Konferenzen die gewünschte Effektivität.
Dabei können Freelancer, durch ihre Erfahrung mit diesen Werkzeugen, wertvolles Wissen in Ihre Organisation bringen und Sie auch dadurch unterstützen. Fragen Sie doch Ihren externen Kollegen und arbeiten Sie Remote zusammen – ganz einfach.

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